Nachbetrachtung: Infoveranstaltung am 26.01.12


Die Informationsveranstaltung "Europäische Förderungen für Forschung & Entwicklung für Umwelt und Energie" verfolgten 16 Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft. Alle Beteiligten waren sich am Ende der Veranstaltung darüber einig, dass sich die Organisation der Veranstaltung mehr als gelohnt hat. So wurde bei der Veranstaltung nicht nur Wissen vermittelt, sondern es konnten zudem konkrete Vorhaben und Projekte der Teilnehmer mit den direkten Ansprechpartnern der Förderprogramme besprochen werden.


Referenten der Veranstaltung
Die Referenten der Veranstaltung (v.R.): Prof. Dr. Reinhard Höpfl, Dr. Thomas Ammerl, Ernst Polleter.
Die Organisatoren (v.L.): Claudia Puck, Herbert Altmann


Wie kann ich mit der Hochschule zusammenarbeiten? Welche Möglichkeiten eröffnet das neue Projekt „Technik plus“? Welches Förderprogramm passt zu meinem Projekt? Wie finde ich mich bei der Antragstellung zu einem Europäischen Förderprogramm zurecht?

 

In der Informationsveranstaltung „“Europäische Förderungen für Forschung und Entwicklung für Umwelt und Energie“ des Regionalmanagements Deggendorf in Kooperation mit der Hochschule Deggendorf wurden den knapp 20 Teilnehmern diese Fragen beantwortet. Die Referenten stellten in ihren Vorträgen die Möglichkeiten von Kooperationen und die  angebotene Unterstützung für Antragsteller anschaulich dar.

Nach der kurzen Begrüßung durch Regionalmanager Herbert Altmann referierte der Präsident der Hochschule Deggendorf, Prof. Dr. Reinhard Höpfl, über den Aufbau und die Entwicklung der Hochschule sowie den zu erwartenden weiteren Schub durch das Projekt „Technik plus“. Im Rahmen dieses Kooperationsprojektes mit der Universität Passau stehen den Projektpartnern Gelder zur Verfügung, die in die Weiterentwicklung der Forschungseinrichtungen bei den Hochschulen und die verstärkte Zusammenarbeit zwischen beiden Einrichtungen fließen. So kann in Zukunft noch besser auf die Anfordernisse der regionalen Wirtschaft eingegangen und zugleich Grundlagenforschung in unterschiedlichen Bereichen betrieben werden. Warum die Entwicklung der Hochschule Deggendorf derart positiv ist, wurde den Teilnehmern mit dem Vortrag schnell klar: Prof. Höpfl l(i)ebt die Hochschule. Darüber hinaus hat er auch die weitere Entwicklung bereits im Auge. Die nächsten Schritte der HDU sind fest geplant.

Inhalt des zweiten Teils der Veranstaltung war das europäische Förderprogramm life+. Dieses Umweltprogramm mit einem Gesamtbudget von 2,1 Mrd. € konzentriert sich auf die Entwicklung und Demonstration von innovativen Konzepten, Technologien und Methoden, die positive Auswirkungen auf die Umwelt haben. Ernst Polleter vom Bayerischen Umweltministerium zeigte die Möglichkeiten und Vorteile des Programmes auf (40% der beantragten Fördersumme werden direkt nach Abschluss des Fördervertrages ausgezahlt), verwies zugleich auf mögliche „Fallen“, die dieses Programm mit sich bringt. Mit einer maximalen Förderquote von 50% werden in life+ Projekte mit durchschnittlichen Gesamtkosten zwischen 1 und 5 Mio. € unterstützt.

Welche Unterstützung die Unternehmer bei der Beantragung einer europäischen Förderung erwarten können, veranschaulichte  Dr. Thomas Ammerl. Mit dem neu gegründeten „Haus der Forschung“ in Nürnberg wurden in Bayern neue Strukturen geschaffen, um Fördermöglichkeiten bestmöglich auszuschöpfen. In diesem Haus vereinigen sich deshalb die führenden Organisationen im Bereich der Forschungsberatung: Bayern Innovativ, Bayerische Forschungsallianz (BayFOR), Innovations und Technologiezentren Bayern und die Bayerische Forschungsstiftung. Die Mitarbeiter der BayFOR unterstützen auf Wunsch die Unternehmer von der Beratung zu Forschungsvorhaben über die Antragstellung bis hin zur Projektabwicklung. Die internationale Partnersuche für einzelne Projekte kann bei Bedarf ebenfalls übernommen werden. Mit einer Außenstelle in Brüssel hat die BayFOR zudem direkten Kontakt zu den Entscheidungsträgern. Die aufgetretenen Fragen zeigten, dass bei den Betrieben der Region viele innovative Ideen bereits vorhanden sind. Der erste Schritt zur Verwirklichung der Ideen wurde (möglicherweise) mit der Kontaktaufnahme zu den Referenten im Anschluss bei einem kleinen Imbiss gemacht. Die Vorträge stehen Ihnen auf der Homepage des Regionalmanagements (www.rmdeg.de) zum Download zur Verfügung.

Das Regionalmanagement Deggendorf organisiert jährlich mehrere Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Themen und Förderprogrammen. Dr. Thomas Ammerl hat sich zusätzlich bereit erklärt, auf Wunsch Beratungstage im Landkreis Deggendorf durchzuführen. Sollten Sie sich mit einem konkreten Projekt beschäftigen und wollen Fördermöglichkeiten abklären, können Sie sich ans Regionalmanagement Deggendorf wenden (Kontakt: Herbert Altmann, 0991-3100-170 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ).  


Hier die Präsentationen der Referenten zum Download:

BayFor: Dr. Thomas Ammerl

life +: Ernst Polleter

Technik plus: Prof. Dr. Reinhard Höpfl

Hier gehts zum Zeitungsbericht der Deggendorfer Zeitung!