Pressebericht Maco

Mako trotzt der Rezession



Betriebsleiter Josef Wieland (2. von rechts) und Vertriebsleiter Helmut Lang (2. von links) von der MACO BESCHLÄGE GmbH in Schöllnach beim Betriebsbesuch von Landrat Christian Bernreiter (links). Begleitet wurde der Landrat von Schöllnachs Bürgermeister Alois Oswald (rechts), Regionalmanger Herbert Altmann (Mitte) sowie dem Wirtschaftsförderreferenten Maximilian Ertl (nicht im Bild).



Einen durchaus optimistischen Ausblick wagten Betriebsleiter Josef Wieland und Vertriebsleiter Helmut Lang von der MACO BESCHLÄGE G.M.B.H. in Schöllnach beim Betriebsbesuch von Landrat Christian Bernreiter. Begleitet wurde der Landrat von Schöllnachs Bürgermeister Alois Oswald, dem Regionalmanger des Landkreises, Herbert Altmann sowie dem Wirtschaftsförderreferenten Maximilian Ertl.

Die Besucher zeigten sich erfreut darüber, dass die 63 Mitarbeiter der Firma MACO es geschafft haben, seit der Gründung der Vertriebsniederlassung Schöllnach im Jahr 1990 nahezu ununterbrochen steigende Umsatzzahlen im Segment Fenster- und Türenbeschläge zu erwirtschaften, obwohl, wie Vertriebsleiter Helmut Lang erläuterte, die Zahl der in Deutschland jährlich produzierten Fenster von 25 Millionen im Jahr 1995 auf aktuell 11,5 Millionen Stück zurückgegangen ist. Besonders stolz ist man auch darauf, dass in der neunzehnjährigen Werksgeschichte fast alle Mitarbeiter/innen der Firma die Treue gehalten haben und auch Führungspositionen innerhalb des Betriebs ausnahmslos aus dem Kreis der Mitarbeiter besetzt werden. Diese Betriebstreue, so Wirtschaftsförderreferent Maximilian Ertl, sei charakteristisch für die Region Niederbayern und einer der wesentlichen Gründe dafür, dass die hiesigen Firmen sich erfolgreich im Markt behaupten können.

Betriebsleiter Josef Wieland stellte fest, dass gegenüber dem Jahr 2008 zwar ein leichter Rückgang der Auftragseingänge festzustellen sei, er hoffe aber, dass mit den aktuellen Konjunkturprogrammen spürbare Umsatzzuwächse erreicht werden können. Landrat Christian Bernreiter erläuterte dazu, dass allein für die energetische Sanierung von Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und anderen öffentlichen Gebäuden rund 141 Millionen Euro allein in Niederbayern zusätzlich zur Verfügung stünden. Wichtig sei dabei auch, dass im Zuge der Umsetzung dieser Maßnahmen die EU Schwellenwerte für Vergaben auf 1 Million Euro bei beschränkten und 100.000 Euro bei freihändigen Vergaben gesenkt wurden. Man erhofft sich dadurch bessere Chancen für die Beteiligung regionaler Betriebe an den Baumaßnahmen.

Helmut Lang nahm dies zum Anlass, den Besuchern den neu entwickelten Sicherheitsbeschlag „Safety Pin“ vorzustellen, mit dieser Flügelauffangsicherung für Fenster und Türelemente habe man ein System entwickelt, das dauerhaften Schutz vor herausfallenden Fenster- und Türflügeln insbesondere in Gebäuden mit hohem Personenaufkommen wie Kindergärten und Schulen, bieten könne. Beim anschließenden Rundgang durch die Firma zeigten sich die Besucher beeindruckt von dem riesigen Hochregallager, das rund 10.000 Paletten-Stellplätze aufweist. Rund 7000 verschiedene Möglichkeiten für die Kombination von Fensterbeschlägen allein führen dazu, dass dafür rund 18.000 verschiedene Lagerartikel verwaltet werden müssen. Von Schöllnach aus werden damit der gesamte deutsche Markt sowie Teile Frankreichs und Österreichs mit den bei der Mayer & Co. Beschläge GmbH in Salzburg hergestellten sechs Produkthauptgruppen beliefert. Alle Bestell- und Liefervorgänge laufen computergesteuert ab, MACO Schöllnach entwickelt aber auch in der Anwendungstechnik Stammdatenanpassungen für alle in Deutschland marktüblichen Fensterbauprogramme. Im hauseigenen Schulungs- und Präsentationszentrum finden Seminare für die eigene Belegschaft aber auch für Mitarbeiter der Kunden statt.

Im Präsentationszentrum, das 2005 eröffnet wurde, werden Verarbeitungsmöglichkeiten und Produktinnovationen vorgestellt. Die Besucher bedankten sich für die interessante Führung und wünschten der Firma für die weitere Zukunft, insbesondere auch für das Jubiläumsjahr 2010 alles Gute.