Ziele
Das Oberzentrum Deggendorf-Plattling gehört zu den dynamischen und zunehmend wettbewerbsfähigen Zentren in Niederbayern. Kleine dynamische und größere Unternehmen und Bildungseinrichtungen konzentrieren sich hier. Maßgeblich trägt auch die Fachhochschule Deggendorf dazu bei und unterstützt den Prozess der Internationalisierung durch den Zuzug von ausländischen Studierenden. Hinzu kommt die strategisch günstige Lage am Autobahnkreuz und der Donau. 81% der Arbeitsplätze und knapp 60% des Bruttoeinkommens im Landkreis konzentrieren sich auf das Oberzentrum. Als Zentrum zieht es nicht nur die Menschen aus dem ganzen Landkreis, sondern auch die aus einem weiten Einzugsgebiet an: Arbeit, Bildung, Einkaufen, Freizeit. Diese Tendenzen haben sich in den vergangenen Jahren stetig verstärkt.
Die Gemeinden im Umland haben andere Qualitäten, wie ein gut funktionierendes dörfliches Leben (z.B. viele Vereine), qualifizierte Handwerks- und Gastbetriebe, bezahlbare Grundstückspreise, sowie eine reizvolle Umgebung mit einer Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten. Bisher sind in diesen Gemeinden noch kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe präsent. Doch viele dieser Ortschaften verlieren ihren dörflichen Charakter. Da sich die wirtschaftliche Entwicklung stärker in Richtung Städte und Entwicklungszentren bewegt, gehen wesentliche Wirtschaftstrukturen im Einzelhandel, Handwerk und Gastronomie verloren. Hinzu kommt dann der Wegzug der qualifizierten jungen Menschen, die Entleerung der Ortskerne und das Fehlen einer gesicherten Grundversorgung. Zentrumsnahe Ortschaften werden zu Schlafsiedlungen degradiert und gewachsene Ortsstrukturen und Ortsbilder werden durch Neubausiedlungen ‚überwuchert‘.
Die Entwicklungen scheinen für den städtischen Kern aber nur bei oberflächlicher Betrachtung als positiv. Das Fehlen eines starken Umlandes sowie der Bevölkerung im ländlichen Raum und damit einhergehende Imageprobleme würden auch das Doppelzentrum und damit die gesamte Region negativ beeinflussen.
Es gilt daher, mit konkreten Projekten, einer gezielten Entwicklungsstrategie und der notwendigen Anschubfinanzierung, dieser Entwicklung entgegenzuwirken, um die Vernetzung der Region und damit die Ausnutzung der Chancen und Potentiale der Region zu ermöglichen.
Die Arbeit der LAG und das Regionale Entwicklungskonzept (REK) stehen deshalb unter dem Motto:
Ziele


